~{ Metal Hammer }~ 5 out of 7

// Anzo Sadoni

Der Albumtitel spricht es bereits aus: Hier kommt's knüppelschwarz. Waren Fragments Of Unbecoming bis dato den meisten interessierten Metal-Heads als "deutsche Schwedentod-Kapelle" bekannt, so müssen nun die Determinanten etwas verschoben werden: Das Quintett hat im Vergleich zu den Vorgängeralben eine gehörige Schippe an Schwarzstahl in die Waagschale geworfen und zockt heuer eine Art Black Death Metal. Todesblei Marke Stockholm hat immer noch seinen Platz im Sound-Spektrum, aber dieses wurde um finstere Nuancen im Stile von Metal à la Dissection hörbar erweitert. Besonders die Melodien und atmosphärischen Spielereien erinnern an Satansbalg Jon Nödtveidt und seine Truppe Dissection. Zwar könnte der Sound noch einige Gramm mehr "Fett" vertragen, aber dieses kleine Manko fällt insgesamt nicht so ins Gewicht, als dass hier nun die B-Note extrem versaut würde. Ein durchaus vielschichtiges Album, das seine Hörer auch nach mehreren Durchgängen immer wieder mit neuen Details überrascht.